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4. Tag: Von Beiersdorf nach Eibau (23 km)

Beiersdorf – Schmiedesteine – Museum Reiterhaus - Neusalza-Spremberg – Kuhberg – Raumbusch – Abzweig Spreequelle – Kottmar (583 m)  – Eibau

Auf dem Bergweg sind Sie inzwischen ein „alter Hase“. Ihr nächstes Ziel heißt Neusalza-Spremberg. Dorthin überqueren Sie den Wasserlauf Flößchen (auch Flössel), wandern durch den Großen Wald und vorbei am Halmeberg (auch Hahneberg, 410 m). 

Schon 1920 vereinten sich Neusalza und Spremberg zur Stadt mit dem Doppelnamen. Entlang der Spree über den Lammweg laufen Sie zu den Schmiedesteinen, einem  Aussichtspunkt und Klettergebiet. Bald folgt das Schmuckstück des Städtchens: Das Reiterhaus von 1660 ist eines der ältesten Umgebindehäuser in der Oberlausitz und ein schönes Heimatmuseum. 

Auf dem Eichbergweg erneut hinein ins Grüne und hinauf auf den Kuhberg (396 m).  Das Naturdenkmal Alter Teich mit viel Schilf und bunter Vogelwelt ist ein schöner Ruhepunkt. Ihre Route führt durch das Waldstück Raumbusch und folgt dem breiten Forstweg Lebeltstraße. Der Kottmar (583 m) ruft! Sie besteigen den erloschenen Vulkan. 

Der Gipfel liegt zwischen zwei Naturräumen. Am Westhang des Kottmars sprudelt ein der drei Spreequellen. Die 400 Kilometer lange Spree speisen nämlich noch zwei weitere Quellen in der Gegend. 

Der Abstieg verläuft auf dem Löbauer Weg (gelber Punkt), der dem Wanderer an der Waldgrenz einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung bietet und ihn direkt in die Ortslage Eibau führt.

Schmuckstück der Gemeinde ist der Faktorenhof mit barocken Prunkgemächern. Noch ein Tipp:Lassen Sie sich am Etappenziel ein Eibauer Schwarzbier schmecken!  

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Dorfkirche im Ortsteil Spremberg mit Toreinfassungen aus dem 14. und 16. Jahrhundert 
  • böhmische Exulantenkirche von 1679 im Ortsteil Neusalza 
  • Spreepark im Kerbsohlental der Spree 
  • Grenzsteine von 1834 am Alten Teich 
  • Heimat- und Humboldtmuseum Eibau
  • Bier- und Traditionszug in Eibau (letzter Junisonntag) 
  • Abstecher: Denkmalort Obercunnersdorf mit rund 250 Umgebindehäusern 
  • Abstecher: Schauwerkstatt der Herrnhuter Sterne GmbH und Völkerkundemuseum der weltbekannten Brüderunität in Herrnhut