5. Tag
Eibau — Waltersdorf (ca. 24,5 km)
Eibau — Oderwitz — Bleichteiche, Großer
Stein (471 m) Spitzkunnersdorf — Weißer Stein
— Großschönau — Lausurtal — Herrenwalde
— Weberberg — Lauscheborn — Waltersdorf

Umgebindehäuser an der Mandau
in Großschönau
Von Eibau führt der Oberlausitzer Bergweg auf dem Hinteren
Hofeweg am Fuße des Beckenberges nach Oderwitz. Durch
die Bahnunterführung gelangt man alsbald zu den Sorgeteichen.
Durch Leutersdorf und den Ortsteil Folge, am Feldrain entlang
führt der Weg von der Emma-Bank über einen Wiesenpfad
zum Großen Stein (Goethekopf). Eine weitere markante
Station am Wege ist der Weiße Stein, ein 6 m hoher Quarzitfelsen,
auch «Karasekhöhle» genannt. Von dort aus geht
die Wanderung auf abwechslungsreichen Waldwegen durch den
Hofebusch zum Großschönauer Hutberg (371 m). Hier
bietet sich ein herrlicher Blick auf Großschönau
und das Tagesziel Waltersdorf mit Lausche ist in Sicht. Bei
Neuschönau erreicht man durch das Lausurtal die «Alte
Landstraße». Das Pilzdörfel Herrenwalde ist
Ausgangspunkt für den Aufstieg zum Weberberg und zugleich
der Beginn der Wanderung durch das Zittauer Gebirge. Weiter
führt der Kammweg entlang der tschechischen Grenze. Am
Lauscheborn befindet sich der Abzweig zum Gipfel der Lausche
(793 m), dem höchsten Berg der Oberlausitz. Nach dem
Abstieg erreicht man die «Wache», den Waltersdorfer
Pass mit touristischem Grenzübergang. Hier beginnt der
Erholungsort Waltersdorf.
Sehenswürdigkeiten:
- Oderwitz: 3 Bockwindmühlen, Wetterkabinett,
Spitzberg (510 m) mit Sommerrodelbahn und Klettergarten
- Großschönau: Sehenswertes Ortsbild mit Oberlausitzer Umgebindehäusern, Deutsches Damast- und Frottiermuseum,
Motorrad-Veteranen- und Technik-Museum
- Waltersdorf: Denkmalspfad Oberlausitzer Umgebindehäuser,
Oberlausitzer Handwerkskunst
Naturlehrpfad an der Lausche, Lausche-Hochmoor in Tschechien
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